Werthers Grab

Erzählung von Isolde Kurz
Kulturexpress Verlag
Frankfurt am Main
1. Auflage, 2016
Hardcover, Fadenheftung
72 Seiten,
Schriftart Innen: Unger-Fraktur
€ 6,95
Format: 14,8 x 10,5 x 0,52 cm
ISBN: 978-398146902-8

Neuveröffentlichung der Erstausgabe aus dem Jahre 1932

"Werthers Grab" wurde zuvor in der Deutschen Rundschau, Band 103, im Jahr 1900 publiziert.

 

Isolde Maria Klara Kurz (1853-1944) erzählt von der Unbeschwertheit früherer Tage bei der Kirschernte und dem Geruch nach frischem Heu. Folgt dem Trab der Pferde und lauscht Kutschengeräuschen im Lindachtal irgendwo am Neckar. Daneben steht der Bau eines neuen Bahnhofs und einer Eisenbahn in den kleinen Ort.

Die Ich-Erzählerin, Onkel Entreß und Tante Thekla spielen eine wichtige Rolle, sie und andere Familienmitglieder stehen neben verzweigtem Landadel im Mittelpunkt des Geschehens und bilden das Gerüst zu einem Heimatroman.

Letztlich kann „Werthers Grab“ aber nur eine fiktive Erzählung bleiben. Das worum es geht, existiert nur in der Vorstellung, ist ein Relikt der Vergangenheit. Heute würden wir sagen, es handelt sich um Fake-News. Denn jeder weiß, Werther ist die literarische Figur eines Selbstmörders, die in Wirklichkeit nie gelebt, aber viele Nachahmer gefunden hat. Was also hat es mit dieser Camouflage auf sich? Aufgezeigt werden bauliche Freiräume und menschliche Verhältnisse, die in ein gesellschaftlich taugliches Sittenbild gerückt werden, verpackt in feine Belletristik.

 

Suchbegriffe zur Erzählung: Reiseliteratur, Lebensdarstellungen, Landschaft und Region am Neckar

 

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Isolde Maria Klara Kurz * 21. Dezember 1853 in Stuttgart; † 6. April 1944 in Tübingen, war eine deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin.

 

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